Anlage

Heute ist noch im Norden am steil abfallenden Hang ins Aschafftal ein ca. 15 Meter hoher, leicht quadratischer Turmhügel sichtbar, der mittig eine tiefe Mulde aufweist, die vermutlich auf Raubgrabungen der 1930er Jahre zurückgeht, wobei der Burghügel erheblich zerstört wurde. Von Westen über Süden nach Osten ist er umlaufend von einem Burggraben umgeben, dem ein noch 0,6 bis 1,5 Meter hoher Wall, vermutlich die frühere Burgmauer, vorgelagert ist. Südlich führt ein neuzeitlicher Weg zum Turmhügel. Die Burg war auf Goldbacher Gneis(Orthogneis) des Kugelberges aufgebaut. Steine und Mauerreste am Turmhügel verweisen darauf, dass zumindest die Fundamente aus demselben Material erbaut wurden. Zur Hangseite im Süden liegt nach dem Graben und Wall ein vorgelagertes Plateau, dessen Senken als Gebäudereste (Keller) angesprochen werden können. Nur noch schwach ist die Umwallung zu bemerken. Möglicherweise war hier eine Vorburg. Der fünfzig Meter weiter südlich verlaufende Weg teilt auf dem Sattel den Burgberg des Kugelberges vom dann auf 309 Meter ansteigenden Gartenberg.

Bevor die Raubgrabung von 1930/32 große Teile der Burg verwüstete, stellte der 1932 bestellte Hauptkonservator des Landesamtes für Bayerische Denkmalpflege Georg Hock, der wohl die Ausgrabungen besichtigte, fest: "Der Zug der Ringmauer zeigt wiederholt Knickungen, der Grundriss dürfte also ein vielfach gebrochenes Polygon ergeben.

(Quelle Wikipedia)


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