Geschichte

Ab etwa 1187 sind die Kuglnberger nachweisbar, waren im Dienst von Kurmainz und des Bistums Würzburg, lavierten zwischen den Grafen von Rieneck und waren wohl Gefolgsleute der Stauferkönige. Sie waren die Stifter des nahegelegenen Klosters Schmerlenbach (1218 durch den Würzburger Domherr Gottfried von Kugelnberg) und besaßen viele Güter rund um ihre Burg. Die Pfarrkirche zu Goldbach war ihre Eigenkirche.
Schon um etwa 1254 wieder ausgestorben bzw. nicht mehr urkundlich erwähnt, werden sie mit dem wohl verwandten Geschlecht der Waldenberger in Verbindung gebracht. Ihr Verschwinden fand in der Zeit der Spitze des Konfliktes zwischen Kurmainz und Rieneck im Raum Aschaffenburg-Untermain statt. Die Burg lag fast im Zentrum der Auseinandersetzungen, zu denen die sich nördlich befindlichen und nur einen Kilometer gegenüberliegenden Burgen Landesehre (vermutlich auf dem Gräfenberg) und der Burgstall Klosterberg(wohl die Burg Waldenburg auf dem Klosterberg) gehören, sowie die Burg Waleberg südlich und mainaufwärts und die damalige mainzische Talburg Castrum Vivarium nur wenige Meter östlich der Kugelberger Burg.
Nach dem Verschwinden ihrer Besitzer und mitten im Konflikt Mainz-Rieneck wird heute angenommen, dass die Burg wohl noch gegen Ende des 13., spätestens im 14. Jahrhundert, durch Kurmainz wieder zerstört wurde, um eine mögliche Bedrohung Aschaffenburgs zu verhindern und freien Zugang in den Spessart zu haben.

(Quelle Wikipedia)


 

 

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